Partnerschaften & Kooperationen
Die 4SC AG entwickelt Produkte mit großem medizinischem Bedarf und Marktpotenzial. Durch Lizenzpartnerschaften mit Pharma- und globalen Biotechnologieunternehmen für fortgeschrittene klinische Studien und die Markteinführung beabsichtigt 4SC, den Marktwert der Medikamente zu realisieren und die Erträge in weitere Forschungs- und Entwicklungsprogramme zu investieren. Beziehungen zu potenziellen Partnern werden in einem frühen Stadium aufgebaut. Gespräche zu diesem Zeitpunkt ermöglichen es, den Blick zu schärfen: für die Bedingungen wie auch für die fortgeschrittene Entwicklung und den möglichen Markteintritt.
Zusätzliche Erträge werden auch in früheren Stadien der Medikamentenentwicklung generiert, etwa durch Lizenzpartnerschaften für Produkte zur Anwendung in Indikationen außerhalb des Fokus der 4SC AG oder durch F&E-Kooperationen, die auf der 4SC-Technologie basieren. Damit können Partner Wirkstoffe effizienter entdecken, erforschen und entwickeln. Somit wird der Kapitalbedarf für die internen F&E-Projekte reduziert.
Die 4SC AG strebt auch Forschungskooperationen im Bereich ihrer hoch innovativen Projekte im Forschungsstadium mit anderen Pharma- und Biotechnologieunternehmen an, um das maximale Potenzial in der weiteren Entwicklung aus diesen vielversprechenden Projekten zu heben.
ProQinase
4SC-203, ein Wirkstoff, der sich aktuell in der klinischen Phase-I-Erprobung befindet, wurde im Rahmen dieser Kooperation entwickelt.
ViroLogik
4SC's Partner, die Erlangener Firma Virologik GmbH, hat den Proteasom-Inhibitor 4SC-206 für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung im Bereich viraler Erkrankungen lizenziert. Beide Unternehmen tauschen für den Kooperationspartner relevantes Know-how regelmäßig aus.
Yakult Honsha
Die 4SC AG und Yakult Honsha, japanischer Marktführer im Bereich der gastrointestinalen Onkologie, haben eine exklusive Linzenzvereinbarung über die Entwicklung und Kommerzialisierung des oralen Pan-Histon-Deacetylase-(HDAC)-Inhibitors Resminostat für die Indikationen Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC) und Darmkrebs bei Patienten mit K-ras-mutierten Tumoren (kolorektales Karzinom, CRC) unterzeichnet.