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4SCAN®
Patentierte Technologie der 4SC AG, welche das Prinzip eines Hochdurchsatzscreenings auf dem Computer simuliert, um neue Moleküle für die biologische und chemische Forschung zu erzeugen.

 

A

ACR20
Besserung der Erkrankung im Vergleich zum Ausgangswert um mindestens 20%, d.h. eine Verringerung der Anzahl der geschwollenen und schmerzempfindlichen Gelenke um 20% sowie einer Verbesserung von drei der folgenden fünf Parameter um 20%: Die Gesamtbeurteilung der Krankheitsaktivität durch den behandelnden Arzt, die Gesamtbeurteilung der Krankheitsaktivität durch den Patienten, die Bewertung von Schmerz durch den Patienten, der Gehalt an C-reaktivem Protein oder die Erythrozyten-Sedimentationsrate im Blut sowie der Grad der körperlichen Behinderung gemäß der Werteskala des Health Assessment Questionnaire (HAQ).

ACR50
Besserung der Erkrankung im Vergleich zum Ausgangswert um mindestens 50%. Zu den Parametern s. ACR20.

ACR70
Besserung der Erkrankung im Vergleich zum Ausgangswert um mindestens 70%. Zu den Parametern s. ACR20.

AE
Engl. Abkürzung für "Adverse Events"; unerwünschte Ereignisse.

AFS
Engl. Abkürzung für "Available-for-Sale", zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte; eine von vier Kategorien von Finanzinstrumenten.

AFVPL
Abkürzung für "At fair value through profit or loss", finanzieller Vermögenswert oder finanzielle Verbindlichkeit, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird; eine von vier Kategorien von Finanzinstrumenten.

AKUTE MYELOISCHE LEUKÄMIE
Bösartige Tumorerkrankung eines Teils des blutbildenden Systems.

AML
Abkürzung für Akute Myeloische Leukämie.

ANTIMITOTISCH
Mitose, d.h. die Zellkernteilung, hemmend.

APOPTOSE
Der programmierte Zelltod. Der Prozess der zellulären Apoptose kann von außen z.B durch Immunzellen induziert oder aufgrund von zellinternen Prozessen ausgelöst werden, wie z.B. durch geschädigte Erbinformation. Die Apoptose wird von der betreffenden Zelle selbst aktiv durchgeführt und endet mit dem Untergang der Zelle.

AUSLIZENZIERUNG
Einräumung eines Nutzungsrechts an einem oder mehreren Schutzrecht(en) gegenüber Dritten.

AUTOIMMUNERKRANKUNG
Krankheit, deren Ursache eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe ist.

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B

BMBF
Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

C

CAI
Engl. Abkürzung für "Colitis Activity Index"; der Index wird verwendet, um die Krankheitsaktivität in Patienten mit Colitis Ulcerosa zu bestimmen.

CDAI
Engl. Abkürzung für "Crohn's Disease Activity Index"; der Index wird verwendet, um die Krankheitsaktivität in Patienten mit Morbus Crohn zu bestimmen.

CHD BANK
Conrad Hinrich Donner Bank.

CHRONISCH-ENTZÜNDLICHE DARMERKRANKUNGEN (IBD)
Eine Gruppe von chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, z.B. des Darms und Dickdarms. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die häufigsten Arten.

COLITIS ULCEROSA
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung der Schleimhautschichten des Dickdarms.

CRC
Engl. Abkürzung für "Colorectal Cancer"; Darmkrebs.

 

D

DAS28
System zur Beurteilung der Krankheitsaktivität bei RA-Patienten auf der Grundlage von 28 definierten Gelenken (Disease Activity Score).

DHODH
Dihydroorotat-Dehydrogenase; Enzym, das beim Aufbau der DNA in der Zelle eine wichtige Rolle spielt.

DIVERSITY
Konzept der Unternehmensführung, v.a. im Bereich der aktuellen Corporate-Governance-Diskussion, das die Verschiedenheit der Personen und Funktionen innerhalb der Belegschaft, des Managements und Aufsichtsrats beachtet.

DMARD
Engl. Abkürzung für „Disease-Modifying Anti- Rheumatic Drug“; krankheitsmodifi zierende Medikamente, welche den Verlauf und das Fortschreiten von Rheumatoider Arthritis beeinflussen.

DNA (DESOXYRIBONUKLEINSÄURE)
Biomolekül, das die genetische Information in einer Zelle enthält, und den Bauplan für die Proteine codiert.

DOR
Engl. Abkürzung für "Duration of Response"; Dauer des Ansprechens auf eine Therapie.

D&O-VERSICHERUNG
Directors & Officers-Versicherung, Managerhaftpflichtversicherung.

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E

EG5
Kinesin-Spindel-Protein, welches bei der Verteilung der Chromosomen auf die Tochterzellen während der Zellteilung eine Funktion hat.

EGFR
Engl. Abkürzung für "Epidermal Growth Factor Receptor"; ein Transmembranrezeptor mit intrinsischer Tyrosinkinase-Aktivität, der in vielen Tumorarten hochreguliert ist und/oder in mutierter Form vorgefunden wird, und damit zu unkontrolliertem Zellwachstum führt.

ENDPUNKT
Allgemeines Ergebnis einer Studie, das anhand eines klinischen Prüfplans den Maßnahmenerfolg beurteilt.

ENZYM
Protein, das als Katalysator chemische Reaktionen in Zellen ermöglicht bzw. beschleunigt. .

EQUITY-METHODE
Eine Methode zur Bilanzierung langfristiger Beteiligungen im Jahresabschluss einer Gesellschaft, die am stimmberechtigten Kapital einer anderen Gesellschaft beteiligt ist.

ESOP
Engl. Abkürzung für „Employee Stock Option Programme“; Aktienoptionsprogramm für Mitarbeiter.

ETHIKKOMITEEVOTUM
Beurteilung ethischer und rechtlicher Aspekte der medizinischen Forschung am Menschen. Das sogenannte Ethikkomitee muss dem Start klinischer Studien zustimmen.

 

F

FIFO-METHODE
Engl. Abkürzung für „First In First Out“; ein Verfahren der Vorratsvermögens- und Faktorverbrauchsbewertung bei schwankenden Beschaffungspreisen.

FOLFIRI
Chemotherapie-Schema zur Behandlung von Darmkrebs.

 

H

HEPATOZELLULÄRES KARZINOM
Von den Hepatozyten des Lebergewebes ausgehender maligner Tumor; die am häuftigsten auftretende Form von „Leberkrebs“.

HCC
Engl. Abkürzung für "Hepatocellular Carcinoma"; Hepatozelluläres Karzinom.

HDAC
Abkürzung für Histon Deacetylase.

HDAC-INHIBITOR
Histon-Deacetylase-Hemmstoff, der den Zellteilungsprozess von Tumoren direkt und zielgenau unterbinden soll.

HL
Abkürzung für Hodgkin Lymphom.

HODGKIN LYMPHOM
Das Hodgkin Lymphom ist ein bösartiger Tumor der Lymphknoten.

HTM
Engl. Abkürzung für "Held-to-maturity"; bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere; eine von vier Kategorien von Finanzinstrumenten.

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I

IAS
Engl. Abkürzung für „International Accounting Standards“;Internationale Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften.

IASB
Engl. Abkürzung für „International Accounting Standards Board“.

IBD
Engl. Abkürzung für „Inflammatory Bowel Disease“; chronisch-entzündliche Darmerkrankung.

IFRS
Engl. Abkürzung für „International Financial Reporting Standards“; Internationale Rechnungslegungsvorschriften.

IFRIC
Engl. Abkürzung für „International Financial Reporting Interpretations Committee“.

IL-17
Abkürzung für Interleukin 17, ein Zytokin, welches das Wachstum und die Differenzierung von Zellen reguliert..

IMPAIRMENT TEST
Jährliche Werthaltigkeitsprüfung für aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte.

INHIBITOR
Substanz, die eine bestimmte Enzymreaktion hemmt.

INN
Engl. Abkürzung für „International Nonproprietary Name“; internationaler Freiname der von der WHO verliehen wird.

IN SILICO
Bezeichnung nach dem chemischen Element Silizium, auf dessen Basis Computerchips hergestellt werden. Computergestütze Simulation von biochemischen Prozessen und Untersuchung der Wirksamkeit von Molekülen.

IN VITRO
Experimente, die in einer kontrollierten künstlichen Umgebung außerhalb des lebenden Organismus stattfinden, zum Beispiel im Reagenzglas.

IN VIVO
Experimente, die im lebenden Organismus ablaufen, zum Beispiel im Tiermodell.

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K

KINASE
Protein, das die zelluläre Signalübertragung steuert.

KLINISCHE STUDIEN
Entwicklungen (Phase I bis III) bei der Medikamentenentwicklung, welche an Probanden und Patienten durchgeführt werden.

 

L

LAR
Abkürzung für "Loans & receivable", Kredite und Forderungen; eine von vier Kategorien von Finanzinstrumenten.

LUPUS
Autoimmunerkrankung, meist mit rheuma-ähnlichen Gelenkschmerzen; Entzündungen können auch in Herz, Lunge, Nieren und im Hirn entstehen.

 

M

MORBUS CROHN
Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung des Darms führt.

MS
Abkürzung für Multiple Sklerose.

MULTIPLE SKLEROSE
Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems, bei der die Hülle der Nerven degeneriert.

 

N

NEUROPATHIE
Sammelbegriff für Erkrankungen des Nervensystems.

 

O

ORR
Engl. Abkürzung für "Objective Overall Response Rate"; Objektive Ansprechrate.

OS
Engl. Abkürzung für "Overall Survival"; Gesamtüberlebenszeit.

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P

PFS
Engl. Abkürzung für "Progression Free Survival"; Progressionsfreies Überleben.

PFSR
Engl. Abkürzung für "Progression Free Survival Rate"; Progressionsfreie Überlebensrate.

PHARMAKODYNAMIK
Lehre von der Wirkung von Arzneistoffen im Organismus.

PHARMAKOKINETIK
Räumliche und zeitliche Verteilung von Wirkstoffen durch die verschiedenen Gewebe des Organismus.

PHASE-I
An einer geringen Anzahl gesunder Probanden unter strenger Kontrolle durchgeführte klinische Erprobung eines Wirkstoffs; dient zur Untersuchung von Verträglichkeit, Pharmakokinetik, Verabreichungsform und sicherer Dosierung des Wirkstoffs.

PHASE-II
An einer geringen Anzahl erkrankter Patienten unter strenger Kontrolle durchgeführte klinische Studie zur Identifizierung kurzfristig auftretender Nebenwirkungen und Risiken eines Wirkstoffs; Bestimmung der Wirksamkeit des Wirkstoffs und eventuell auftretender Nebenwirkungen.

PHASE-III
An einer großen Anzahl erkrankter Patienten (einige hundert bis einige tausend), unter realen Therapiebedingungen durchgeführte Studie zur Feststellung von Sicherheit, Effizienz und optimaler Dosierung eines Wirkstoffs.

PRÄKLINIK
Laborversuche für einen neuen Medikamentenkandidaten an Tieren, Organen oder Zellkulturen, die durchgeführt werden, um den Nachweis zu führen, dass eine klinische Studie gerechtfertigt ist und der Medikamentenkandidat als sicher eingestuft wird.

PRIME STANDARD
Listing-Segment der Deutschen Börse mit klar definierten Transparenzanforderungen.

PROBAND
Freiwilliger, in der Regel gesunder Teilnehmer an einer klinischen Studie.

PROOF-OF-CONCEPT
Meilenstein, in dem der medizinische Wirksamkeitsnachweis eines Medikamentenkandidaten belegt wird, normalerweise in der Phase-II.

PROTEASOM
Multiproteinkomplex zum Abbau verbrauchter zellulärer Produkte.

PROTEIN
Großes, komplexes Molekül, das aus Aminosäuren zusammengesetzt ist. Proteine sind essenziell für die Struktur, Regulation und Funktion aller Organismen. Typische Proteine sind Enzyme und Antikörper.

 

R

RA
Abkürzung für Rheumatoide Arthritis.

RECIST-KRITERIEN
Engl. Abkürzung für „Response Evaluation Criteria In Solid Tumours“; Leitlinien zur Evaluierung des Therapieerfolgs bei soliden Tumoren.

RHEUMATOIDE ARTHRITIS
Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, vor allem der Gelenke.

ROYALTIES
Entgelt für die Benutzung fremder Rechte an geistigem Eigentum. Royalties berechnen sich meist als bestimmter Prozentsatz der mit den Rechten an geistigem Eigentum erzielten Umsätze.

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S

SAE
Engl. Abkürzung für "Serious Adverse Events"; schwerwiegende, unerwünschte Ereignisse.

SIC
Engl. Abkürzung für "Standing Interpretations Committee".

STEROID
Hormonartige Stoffklasse, wie z. B. Cholesterin, das entzündungshemmend wirkt.

 

T

TARGET
vgl. Zielmolekül.

TARGETED THERAPIES
Gezielte Beeinflussung und Steuerung von Signalwegen bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen.

TAXOL
Ein Medikament, das aus natürlich vorkommenden Zytostatika gewonnen wird. Es greift die Spindelmaschinerie bei der Zellteilung an und hemmt so das Zellwachstum. Taxane werden in der Chemotherapie von Krebs erkrankungen eingesetzt.

TOXIKOLOGIE
Wissenschaftsbereich, der sich mit der Wirkung von giftigen Substanzen befasst oder Substanzen auf giftige Wirkungen untersucht.

TOXIZITÄT
Von der Dosis abhängige, unerwünschte Nebenwirkungen einer Substanz.

TTP
Engl. Abkürzung für "Time to Progression"; Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung.

TUBULINSTRUKTUR 
Zelluläre Komponenten, die u.a. bei der Zellteilung eine wesentliche Funktion haben.

 

U

UPFRONT PAYMENTS
Vorauszahlungen.

 

W

WHO
Engl. Abkürzung für „World Health Organization“; Weltgesundheitsorganisation; die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen.

 

Z

ZIELMOLEKÜL
Spezifisches biologisches Molekül, z.B. ein Enzym oder ein Rezeptor, das eine wichtige Rolle in der Entstehung oder Entwicklung einer Krankheit spielt. Wirkstoffe / Medikamente binden sich an ein Zielmolekül und entfalten dadurch ihre therapeutische Aktivität.

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